SEHENSWERTES

Hier finden Sie alles Sehenswerte in unserer Gemeinde

Gemeindeamt

Neben dem baufällig gewordenen Haus Badegg 22, wo das alte Gemeindeamt untergebracht war, wurden in den Jahren 1986 bis 1991 das neue Gemeindeamt erbaut.

Pfarrkindergarten & Wirtschaftshof

Ursprünglich war der Pfarrkindergarten im Pfarrhaus untergebracht. Nach langen Überlegungen wurde in der Badstraße der neue Kindergarten erbaut.

Im Untergeschoß des Gebäudes wurde der Wirtschaftshof der Gemeinde angesiedelt.

Kinderkrippen Neubau

Seit 24. September 2019 sind die Bauarbeiten für die Erweiterung des Kindergartens im Gange.

Volksschule Tobelbad

Bis 1967 befand sich die Volksschule im „Urstock“ neben der Kirche. Bereits im Jahre 1959 beschloss der Gemeinderat den Bau einer neuen Volksschule, aber erst mit Ende der Weihnachtsferien 1966 / 1967 konnte das neue Schulhaus bezogen werden.
Das Fresko neben dem Schuleingang wurde von Frau Gertrude Schneider, der Gattin des ehemaligen Tierarztes in Tobelbad, Herrn Dr. Herbert Schneider, gestaltet.

Kirche Tobelbad

Am 20. Juni 1628 wurde der Grundstein zum Bau der Kirche von Fürstbischof Jakob Eberlein gelegt. Nach einer Bauzeit von 2 Jahren war das Gotteshaus fertig. Geweiht wurde die Kirche der unbefleckten Empfängnis Mariens. Das Gotteshaus ist ein achteckiger Zentralbau mit einer on einer Laterne bekrönten Kuppel.
An der Ostseite beflankt vom Presbyterium und der Beichtkammer, darüber wurde der Glockenturm errichtet.
An der Nordseite wurde die Sakristei angebaut. An die Kirche angebaut befindet sich auch das Pfarrheim. Die Kirche ist auch im Wappen der Gemeinde integriert, als Zeichen der Ortschaft Tobelbad.

Rehabilitationsklinik

Die AUVA erwarb die Gebäude und die dazugehörigen Grundstücke der ursprünglichen Kuranstalt im Jahr 1948. Schon vier Jahre später wurde das neu erbaute Rehabilitationszentrum vom damaligen Bundespräsident Theodor Körner feierlich eröffnet.

Heute ist die Rehabilitationsklinik ein hochmodernes Behandlungszentrum für Patienten nach Arbeitsunfällen mit Funktionseinbußen des Bewegungs- und Stützapparates, nach Amputationen, Querschnittlähmungen und Schädel-Hirn-Verletzungen. Des weiteren werden interne Berufskrankheiten behandelt.

Ludwig- & Ferdinandsquelle

Über die Entdeckung der Heilquellen (Ludwigsquelle und Ferdinandsquelle) in Tobelbad gibt es kaum Aufzeichnungen. Die Quellen wurden erstmals 1242 urkundlich erwähnt.

Die früheste schriftliche Aufzeichnung über das Bad existiert aus dem Jahr 1491 (das „Wildbad zu Dobl“), als einst der „Gjaidhof“ (das landesfürstliche Jagdschloss zu Dobl) verpfändet wurde.

Deckenfresko von Flurer

Das bedeutende Deckenfresko von Flurer ist datiert mit 1732 und stellt die olympische Götterfamilie dar.

Geschildert ist die Spende einer Heilquelle durch Jupiter an die steirische Landschaft. Der Göttervater thront mit Juno im Zentrum der Decke und erteilt mit einer Handbewegung an Neptun den Auftrag, die Quelle fließen zu lassen. Neptun, mit dem Dreizack ausgestattet, gibt diesen Befehl an Triton weiter, der sich mit dem Rücken zum Betrachter wendet und aus einem mächtigen Gefäß das heilkräftige Wasser zu Gunsten der Ortschaft und des Landes verschüttet. Unter der Wolkenbank flattert ein Putto, der eine Landkarte mit der Angabe der Flüsse Enns, Mur, Drau und Save ausgebreitet hält, um nur ja keinen Zweifel an den Bestimmungsort der Quelle aufkommen zu lassen. Links und rechts dieser Personengruppe sind die übrigen Mitglieder der Götterfamilie vollzählig mit ihren eigenen Attributen dargestellt. Das gesamte Fresko wird von der Darstellung der Wappen der ständischen Verordneten umrahmt.

Sammelzentrum

Nachdem jahrelang der Restmüll im „Spathhof“ abgegeben wurde und die vorhandenen Räumlichkeiten weder zweckmäßig waren noch den Erfordernissen entsprachen, erwog die Gemeinde den Bau eines neuen Sammelzentrums. Die Planung und Bauleitung wurde nach der erfolgten Ausschreibung von Dipl.Ing. Deutschmann übernommen. Mit dem Bau wurde im Jahre 2003 begonnen, die Fertigstellung konnte 2004 gefeiert werden.

Jandlkapelle

Die Erbauung der ursprünglichen Jandlkapelle am Pfalzberg geht auf das Jahr 1840 zurück.
Der damalige Besitzer des Anwesens am Pfalzberg, Matthias Jandl, hatte den Bau als Dank für den guten Verlauf seiner Vorhaben errichtet.
Im Jahre 1870 wurde die Kapelle vom damaligen Besitzer des Anwesens vlg. „Jandl“, Franz Lackner, erbaut.

Die Renovierung erfolgte in den Jahren 2017 bis 2019. Am 1. Mai 2019 wurde die Kapelle von Pfarrer Mag. Johann Karner neu eingeweiht.

Marterl „Kreuzkogel“

Die Errichtung dieses Marterls im Kreuzungsbereich Hitzendorfer Straße / Hofweg geht auf die Zeit zurück, wo noch das „Maschta Singen“ (Marter Singen) Brauch war. Dieser österliche Bittgang führte ursprünglich in die Kirche nach Hitzendorf, später in jene von Tobelbad, bis dieses Marterl das Ziel war.
Damals gab es die sogenannten „Richterbauern“, die gewisse Rechtsfälle innerhalb des Dorfes über den Dorfrichter abhandelten. Richterbauern waren die alteingesessenen Großbauern des Dorfes, im Gegensatz zu den im Spätmittelalter zugezogenen „Keuschlern“. Das Richteramt wechselte unter den Richterbauern jährlich in einer bestimmten Reihenfolge.

Der „Kreuzkogel“ befindet sich heute noch im Besitz der in Haselsdorf ansässigen Nachkommen der ursprünglichen Richterbauern. Es sind die Familien Schlegl/Krenn, Ertl, Lackner, Schlegl/Hofveitl und Fruhwirth.

Vertragsgemäß hat  –  im Jahresrhytmus abwechselnd  –  jeder der Besitzer Rechte und Pflichten. Zu den Rechten gehört die Nutzung einer dazugehörenden Wiese („Gmeingrund“), die Pflichten sind deren mehr: Von der Pflege des Marterls und des Areals, dem Schmücken des Objektes zur Osterzeit bis zur traditionellen Osterjause mit dem Pfarrer gehören dazu.

Das „Maschta Singen“ selbst wurde 1955 eingestellt.

Kriegerdenkmal

Das Kriegerdenkmal steht in der Dr. Georg Neubauer Straße (gegenüber der Rehaklinik).

Ein ca. 3 m breites und ca. 2 m hohes Monument aus grauem Marmor, gekrönt vom Leopoldskreuz des ÖKB trägt auf einem Sockel in der Mitte die Namenstafel der Gefallenen des I. WK, außen jeweils die Tafeln der Gefallenen des II. WK; das KDM ist auf erhöhtem Platz, mit Stufen erreichbar.

1. KDM neben der Straße an der Westseite der Kirche, gesegnet am 21. Juli 1925
2. KDM auf anderem Platz vom ÖKB neu errichtet und gesegnet 1950

Feiern: bei der Fronleichnamsprozession und zu Allerheiligen“

Antoniuskapelle

Der Bildstock neben der Rosen-Villa in der Tobelbaderstraße in Premstätten (aber im Pfarrgebiet von Tobelbad) wurde von Anton Geiser im Jahr 1979 selbst gebaut.

Mit 49 Jahren wurde Anton Geiser schwer krank. Er betete zu seinem Namenspatron und versprach, wenn er wieder gesund wird, dann baut er als „Dankeschön“ einen Bildstock.

Und so ist es geschehen!

Der Bildstock ist von Pfarrer Dr. Herbert Thomann gesegnet und eine traditionelle Gebetsstation bei der Fronleichnamsprozession.
Der heilige Antonius ist in der ganzen Welt auch als der Heilige bekannt, der „Verlorenes“  wieder findet: die alltäglichen Dinge, aber auch den Glauben.

Johanneskapelle

Der Bildstock am Beginn der Johannesstraße in Premstätten (aber im Pfarrgebiet von Tobelbad) wurde von Anton Geiser im Jahr 1995 selbst gebaut und ist von Pfarrer Dr. Herbert Thomann gesegnet.

Johannes Nepomuk war ein böhmischer Priester und Märtyrer. Er wurde 1729 von Papst Benedikt XIII heiliggesprochen. Der Name „Johannes“ ist hebräisch und bedeutet „Der Herr ist gnädig“.

Hofkapelle Anna Rinnhofer

Die neu errichtete Hofkapelle wurde am 26. Oktober 2019 von Pfarrer Mag. Markus Madl im Rahmen eines Gottesdienstes geweiht.

Kreuze, Bildstöcke und Statuen in der Region

 

Bildstock Almoar

Der Bildstock steht vor dem Haus von Josefine und Josef Kager am Almtorweg 11.

In etwa 1905 hat Josefine Lackner (Mutter von acht Kindern – fünf starben im Kleinkindalter, drei haben überlebt), die Großmutter von Antonia Pachatz, nach der Genesung von einer Krankheit den ersten Bildstock aus Dankbarkeit aufstellen lassen.

Eine Statue des von ihr sehr verehrten Hl. Antonius, der auch als Schutzheiliger der Frauen und Kinder gilt, sowie eine Muttergottesstatue wurden in den Bildstock gestellt.

Johann Pachatz, der Vater von Josefine Kager, hat ungefähr im Jahre 1970 diesen Bildstock komplett renoviert.

Kreuz Prettenthaler

Das Kreuz steht am Waldrand bei Magdalena und Günter Prettenthaler am Ringweg 5.

Das Kreuz wurde 1982 von Erich Zöhrer gezimmert, der Christus wurde vom Vater aus Tamsweg geschnitzt.

Das Kreuz ist von Pfarrer Dr. Herbert Thomann gesegnet.

Kreuz Schreiner

Das Mitte März 2018 von Roman Schreiner neu aufgestellte und selbst angefertigte Kreuz steht am Straßenrand in der Karl-Hohl-Straße 104.

„Ein Kreuz gehört zum Haus und ist mein persönlicher Schutz.“

Gedenkkreuz für Valentin Hofmeister

Das Kreuz steht in der Kapellenstraße auf etwa halber sichtbarer Höhe Richtung „Am Pfalzberg“ auf der linken Seite am Straßenrand.

„Hier verunglückte Valentin Hofmeister am 9. 5. 1968.“

Das Gedenkkreuz soll an den Tod von Valentin Hofmeister erinnern. Er verunglückte an dieser Stelle mit seinem Traktor tödlich. Damals war dort noch ein tiefer und steiler Hohlweg.

Sein Sohn, Josef Hofmeister, zimmerte das Gedenkkreuz persönlich und stellte es an der Unfallstelle vor 20 Jahren auf.

Lex’n Bild (ca. 1870)

Das Baumbild findet man am Waldrand in der Karl-Hohl-Straße schräg gegenüber der Einfahrt in den Vogelfarmweg.

Es ist auf einem Pfahl festgemacht. Eigentümer sind Rosemarie und Josef Birnstingl, Karl-Hohl-Straße 46.

Das Bild ist von Pfarrer Dr. Herbert Thomann gesegnet.

Bildstock Erhart vlg. Krausjakl

Der Bildstock steht in der Nähe des Hauses von Christine Erhart am Straßenrand in der Karl-Hohl-Straße 143.

Er wurde wahrscheinlich im 18. Jahrhundert gebaut. Der Auf-stellungsgrund ist nicht mehr bekannt, sehr wohl weisen aber die sich im Inneren befindlichen beiden Bilder auf eine „Herz-Jesu-Ver-ehrung“ hin.

Der Bildstock wurde ca. 1980 von Josef Rzepka, dem Vater von Christine Erhart, mit einem neuen Kupferdach ausgestattet.

Beim Bildstock findet immer die Osterspeisensegnung für die Bevölkerung der Umgebung statt.

Sebastians Bildstock

Der Sebastiansbildstock in Badegg – seit altersher – Zeitpunkt und Ursache für die Errichtung sind nicht bekannt – steht an der Karl-Hohl-Straße neben dem Haus Nr. 47 (Vulgoname „Badeggweber) ein Kapellenbildstock, in dessen rechteckiger Nische eine gipsene Statue des hl. Sebastian zu sehen ist.

Maria in der Steinnische

Errichtet wurde das Marienmarterl im Jahr 2012 durch Dietlind und Siegfried Kager, Bachbauernweg 21, auf ihrem Grundstück zwischen Haus und Lusenbach. Es soll ein sichtbares Zeichen der Dankbarkeit für die vergangenen Jahre und das Glück, welches bisher im Leben erfahren werden durfte, sein. Auch soll es für Vorbeigehende als Anstoß zur Meditation dienen.

Das Werk wurde bei Zoltan Cseh, einem Steinmetzmeister in St. Niklas am Neusiedlersee-Fertöszentmiklos (Ungarn) erworben und soll vor etwa 100-150 Jahren vom dortigen regionalen Künstler Mekle (Merkle, Merckle) stammen. Das Material ist Sandstein, genau Leithakalk.
Das Marienmarterl ist gesegnet.

Hl. Johannes Nepomuk – Statue

Vor dem Waldfriedhof

Nachdem die alte Statue gestohlen wurde, konnten durch vielfältige Aktivitäten Statue des Hl. Johannes Nepomuk beim Friedhof wieder aufgestellt werden und am 14. Juni von Mag. Herbert Kernstock gesegnet werden.

Das Gedenkkreuz Anton List

Steht im Wald von Anton List. aus Windorf im „Revierteil Grabenannerl-Wiesn“ (nach Überquerung des Langersbaches rechts nach 300 Metern – siehe auch Standort Jägerkreuz Josef Hofmeister).

Das von der Jagdgesellschaft Haselsdorf-Tobelbad ehemals an der Todesstelle als Andenken errichtete Kreuz wurde, da es bereits total verwittert war, von Josef Hofmeister neu gezimmert und 2010 ersetzt.

Hans Freisinger wurde von einem Jagdkollegen tot aufgefunden.

Erhebung mit Josef Hofmeister

Gigler Kreuz

Das Kreuz steht am Waldrand in der Nähe des Hauses von Mag. Gertrude Kaan-Lammel in der Karl-Hohl-Straße 25.

Nach Maria Gigler (1920-1936) ging der Besitz an die Familie Dr. Richard Kaan.

Wahrscheinlich war dieses Kreuz ein „Absetzkreuz“. Die Begräbnis-züge hielten früher bei solchen Orten an, um den Sarg „abzusetzen“, bis ein Priester samt Ministranten kam und eine Einsegnung vornahm.

Egger Kreuz

Das Wegkreuz steht jetzt (es wurde einige Meter versetzt) auf dem Grund von Elfriede und Johann Fassolter in der Hitzendorferstraße 150.

Man sagt, dass vor vielen Jahrzehnten ein Unglück passiert ist. Zwei Fuhrwerker mit Pferden sind bei einem Kohlentransport aneinandergeraten.

Die Wettfahrt hat nur einer überlebt.

Das Kreuz ist gesegnet.

Friedhofskreuz mit Madonnen – Statue

Walter Scheiring, ein Künstler aus Telfs in Tirol, hat die neue Madonnenstatue am Friedhof, die betende Maria unterm Kreuz, geschnitzt.

Sie wurde zum Allerheiligenfest im Waldfriedhof im Jahre 2007 aufgestellt, nachdem die vorherige Statue durch Diebstahl abhanden gekommen ist.

Gedenkstätte Kaiser Franz-Josef

Diese Gedenkstätte nächst der Trafik in Tobelbad erinnert an Kaiser Franz-Josef, der gerne in den Wäldern südlich von Graz, welche sich in seinem Besitz befanden, zur Jagd ging.

Deswegen ist diese Gegend auch „Kaiserwald“ benannt.

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