Die Homepage der VP Haselsdorf - Tobelbad


Gesetzliche Grundlagen und Verordnungen

Informationen und gesetzliche Bestimmungen über das Verbrennen von Gartenabfällen (Auszug)

Brauchtumsfeuer

Brauchtumsfeuer dürfen nicht zur Entsorgung brennbarer Abfälle mißbraucht werden. Tagen, an denen Brauchtumsfeuer erlaubt sind, sind ausschließlich der Karsamstag und der 21. Juni, Sonnenwende. Andere Termine, die bisher toleriert wurden (wie z. B. Kleinostersamstag), sind nicht mehr zulässig.
Im Rahmen von Brauchtumsfeuern dürfen nur biogene Materialien ohne Rauch- und Geruchsentwicklung verbrannt werden. Im übrigen gilt ein ganzjähriges Abbrennverbot von biogenen Materialien im Hausgartenbereich.
Biogene Materialen sind grundsätzlich  der Kompostierung zuzuführen. Auch Baum- und Strauchschnitt sind biogene Materialien und sind diese der Kompostierung zuzuführen oder bei der Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Liebochtal abzugeben.

Siehe auch Brauchtumsfeuer ...

Stmk. Luftreinhalteordnung (LGBl. Nr. 182/1975)

§ 2 (1) Das Verbrennen von Stoffen aller Art, die bei der Verbrennung eine besondere Rauch-, Ruß-, Abgas- oder Geruchsentwicklung verursachen, insbesondere von Textilien, Leder, Kunststoffen, Gummi, Chemikalien, Teer, Dachpappe, Autoreifen, Treibstoffen, Altölen, Lacken, Müll usw. im Freien oder in Feuerstätten, die nicht ausdrücklich behördlich genehmigt sind, ist verboten. Die Verwendung solcher Stoffe ist auch für Osterfeuer, Sonnwendfeuer und andere im Brauchtum verankerte Feuer verboten.

Siehe auch Umweltschutzbericht des Landes Steiermark (pdf-Datei)

Stmk. Feuerpolizeigesetz 1985 (LGBl. Nr. 49/1985 i.d.g.F LGBl. Nr. 63/2001)

§ 14 Verbrennen im Freien
(1) Das Verbrennen im Freien und das Abbrennen von Flächen ist nur bei entsprechender Überwachung des Verbrennens und Nachkontrollen nach dem Ablöschen zulässig.
(2) Die Entzündung größerer, weithin sichtbarer Feuer ist der Feuerwehr rechtzeitig, mindestens jedoch eine Stunde vorher, anzuzeigen.
(3) Bei starkem Wind und großer Trockenheit ist das Verbrennen im Freien unzulässig.

Gesetz über das Verbot des Verbrennes biogener Abfälle (BGBl. Nr. 405/1993)

§ 1 (1) Biogene Materialien im Sinne dieses Bundesgesetzes sind Materialien pflanzlicher Herkunft, insbesondere Stroh, Holz, Rebholz, Schilf, Baumschnitt, Grasschnitt und Laub.
§ 4 (2) Das punktuelle Verbrennen biogener Materialien aus dem Hausgartenbereich und aus dem landwirtschaftlich nicht intensiv genutzten Haus- und Hofbereich, außerhalb von Anlagen ist, soweit § 5 Abs. 2 nichts anderes bestimmt, ganzjährig verboten.
§ 5 (1) Vom Verbot des § 4 Abs. 1 sind ausgenommen: Lagerfeuer, Grillfeuer und Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen


Lärmbelästigende Gartenarbeiten
Gemeindeverordnung

Lärmbelästigende Gartenarbeiten sind alle im Garten anfallenden, mit größerer Geräuschentwicklung verbundene Arbeiten, insbesondere die Inbetriebnahme von Rasenmähern, Heckenscheren und Baumsägen mit Verbrennungsmotoren.
Lärmbelästigende Gartenarbeiten dürfen nur
von Montag bis Freitag in der Zeit von 07.00 bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 20.00 Uhr und
am Samstag von 07.00 bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 18.00 Uhr ausgeführt werden.
An Sonn- und Feiertagen ist die Vornahme solcher Arbeiten ausnahmslos verboten.


Hundebesitzer
Freilaufende Hunde

Die Jagdgesellschaft Haselsdorf ersucht alle Hundebesitzer, ihre Hunde nicht frei herumlaufen zu lassen (im Wald, auf Wiesen, etc.).
Weiters wird ersucht, die Hunde auch beim Ausführen an der Leine zu halten.
Gerade im Frühjahr, wo die Wildtiere (Rehe, Fasane, Hasen) ihre Jungen setzen, bedarf dieser Tiere besonderer Schutz.
Bei Nichteinhalten dieses Anliegens ist seitens der Jagdgesellschaft mit einer Anzeige zu rechnen.



© 2004   VP Haselsdorf-Tobelbad Die Homepage der VP Haselsdorf-Tobelbad nach oben