Die Homepage der VP Haselsdorf - Tobelbad


Blickpunkte in der Gemeinde Haselsdorf-Tobelbad

Festsaal der AUVA

Kreuzkogel

Feuerwehr

Kriegergedenkstätte
Friedhof Marterln und Wegkreuze 
Gemeindeamt Rehabilitationsklinik Tobelbad AUVA
Jandlkapelle Sammelzentrum
Kaiser-Franz-Josef Gedenkstätte Volksschule
Kirche Wappen der Gemeinde Haselsdorf-Tobelbad
Kindergarten Wirtschaftshof

 

Kirche in Tobelbad

 

                 

Am 20. Juni 1628 wurde der Grundstein zum Bau der Kirche von Fürstbischof Jakob Eberlein gelegt, nach einer Bauzeit von 2 Jahren war das Gotteshaus fertig. Geweiht wurde die Kirche der unbefleckten Empfängnis Mariens.

Das Gotteshaus ist ein achteckiger Zentralbau mit einer von einer Laterne bekrönten Kuppel. An der Ostseite beflankt vom Presbyterium und der Beichtkammer , darüber wurde der Glockenturm errichtet. An der Nordseite wurde die Sakristei angebaut.

 

 

 

Die Kirche ist auch im Wappen der Gemeinde integriert, als Zeichen der Ortschaft Tobelbad.

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Friedhof

 

         

        Ursprünglich lag der Friedhof unmittelbar neben der Kirche in Tobelbad.

Im Jahre 1787 wurde der neue Friedhof im jetzigen Bereich Haselsdorfstraße / Karl-Hohl-Straße errichtet.

Die Aufbahrungshalle wurde anstelle einer hölzernen Totenkammer im Jahre 1966 gebaut.

1969 wurde der Friedhof von der Gemeinde Haselsdorf unentgeltlich an die Pfarre abgetreten.

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Rehabilitationszentrum

 

Die AUVA erwarb die Gebäude und dazugehörenden Grundstücke der ursprünglichen Kuranstalt im Jahr 1948. Schon vier Jahre später wurde das neu erbaute Rehabilitationszentrum vom damaligen Bundespräsident Körner feierlich eröffnet.
Heute ist die Rehabilitationsklinik ein hochmodernes Behandlungszentrum für Patienten nach Arbeitsunfällen mit Funktionseinbußen des Bewegungs- und Stützapparates, nach Amputationen, Querschnittlähmungen und Schädel-Hirn-Verletzungen. Weiters werden interne Berufskrankheiten behandelt.

Siehe auch AUVA

Über die Entdeckung der Heilquellen (Ludwigsquelle und Ferdinandquelle) in Tobelbad gibt es kaum Aufzeichnungen. Die Quellen selbst wurden erstmals 1242 urkundlich erwähnt.

Die früheste schriftliche Aufzeichnung über das Bad existiert aus dem Jahr 1491 (das "Wildbad zu Dobl" ), als einst der "Gjaidhof " (das landesfürstliche Jagdschloss zu Dobl) verpfändet wurde.

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Festsaal der AUVA

 

Die Errichtung des Festsaales durch Josef Carlon II. geht auf das Jahr 1731 zurück. Bereits 100 Jahre zuvor dürfte an dieser Stelle ein Tanzsaal bestanden haben.

Besonders sehenswert ist das Deckenfresko im Festsaal.


Das bedeutende Deckenfresko von Flurer ist datiert mit 1732 und stellt die olympische Götterfamilie dar:

Geschildert ist die Spende einer Heilquelle durch Jupiter an die steirische Landschaft. Der Göttervater thront mit Juno im Zentrum der Decke und erteilt mit einer Handbewegung an Neptun den Auftrag, die Quelle fließen zu lassen. Neptun, mit dem Dreizack ausgestattet, gibt diesen Befehl an Triton weiter, der sich mit dem Rücken zum Betrachter wendet und aus einem mächtigen Gefäß das heilkräftige Wasser zu Gunsten der Ortschaft und des Landes verschüttet. Unter der Wolkenbank flattert ein Putto, der eine Landkarte mit der Angabe der Flüsse Enns, Mur, Drau und Save ausgebreitet hält, um nur ja keinen Zweifel an den Bestimmungsort der Quelle aufkommen zu lassen. Links und rechts dieser Personengruppe sind die übrigen Mitglieder der Götterfamilie vollzählig mit ihren eigenen Attributen dargestellt. Das gesamte Fresko wird von der Darstellung der Wappen der ständischen Verordneten umrahmt.

(Auszug aus dem Buch "500 Jahre Tobelbad" von Erich Linhardt)       


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Jandlkapelle

 

 

Die Erbauung der ursprünglichen Jandlkapelle am Pfalzberg geht auf das Jahr 1840 zurück.
Der damalige Besitzer des Anwesens am Pfalzberg, Matthias Jandl, hatte den Bau als Dank für den guten Verlauf seiner Vorhaben errichtet.

Im Jahre 1870 wurde die Kapelle vom damaligen Besitzer des Anwesens vlg. "Jandl", Franz Lackner, in ihrer heutigen Form neu erbaut.

Jandlkapelle, fotografiert von Franz Kahr

Foto: Franz Kahr

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Kreuzkogel

 

                    

Die Errichtung dieses Marterls im Kreuzungsbereich Hitzendorfer Straße / Hofweg geht auf die Zeit zurück, wo noch das "Maschta Singen" (Marter Singen) Brauch war. Dieser österliche Bittgang führte ursprünglich in die Kirche nach Hitzendorf, später in jene von Tobelbad, bis dieses Marterl das Ziel war.

Damals gab es die sogenannten "Richterbauern", die gewisse Rechtsfälle innerhalb des Dorfes über den Dorfrichter abhandelten. Richterbauern waren die alteingesessenen Großbauern des Dorfes, im Gegensatz zu den im Spätmittelalter zugezogenen "Keuschlern". Das Richteramt wechselte unter den Richterbauern jährlich in einer bestimmten Reihenfolge.

Der "Kreuzkogel" befindet sich heute noch im Besitze der in Haselsdorf ansässigen Nachkommen der ursprünglichen Richterbauern. Es sind dies die Familien Schlegl/Krenn, Ertl, Lackner, Schlegl/Hofveitl und Fruhwirth.
Vertragsgemäß hat  -  im Jahresrhytmus abwechselnd  -  jeder der Besitzer Rechte und Pflichten. Zu den Rechten gehört die Nutzung einer dazugehörenden Wiese ("Gmeingrund"), die Pflichten sind deren mehr: Von der Pflege des Marterls und des Areals, dem Schmücken des Objektes zur Osterzeit bis zur traditionellen Osterjause mit dem Pfarrer gehören dazu.

Das "Maschta Singen" selbst wurde 1955 eingestellt.

             

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Marterln und Wegkreuze

 

Marterl im Badegg,
Karl-Hohl-Straße 143

     Marterl in Badegg,
Karl-Hohl-Straße 47
Wegkreuz in Badegg,
Karl-Hohl-Straße,
vor der Villa Kaan
Wegkreuz in Haselsdorf, Hitzendorfer Straße 150
Lexenkreuz in Badegg, Karl-Hohl-Straße Nepomukkapelle
neben dem Friedhofseingang
(nach der Renovierung 2009)
Jagakreuz am Wanderweg zwischen Pfalzberg und Vogelfarm Wegkreuz Badstraße 62

 

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Kriegergedenkstätte

 
Das ursprüngliche Kriegerdenkmal neben der Kirche wurde im Jahre 1925 vom "Kriegerverein Tobelbad" errichtet. Es musste jedoch 1950 im Zuge des Ausbaues der Bundesstraße abgerissen werden.

Noch im selben Jahr konnte die Gedenkstätte gegenüber dem Eingang der AUVA errichtet werden.

        

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Kaiser-Franz-Josef Gedenkstätte

 

Diese Gedenkstätte nächst der Trafik in Tobelbad erinnert an 
Kaiser Franz-Josef,
der gerne in den Wäldern südlich von Graz, welche sich in seinem Besitz befanden, zur Jagd ging.

Deswegen ist diese Gegend auch "Kaiserwald" benannt.

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Feuerwehr Tobelbad-Haselsdorf


Erste Versuche, eine Feuerwehr in Tobelbad ins Leben zu rufen, gab es schon im Jahre 1920. Der damalige Besitzer der Kuranstalt, Herr Alfred Scholl, war dabei die treibende Kraft. Aber es sollte bis zum 26.12.1923 dauern, bis im Gasthof Ziegler (später Gasthaus Grabner) eine Sitzung stattfand, bei welcher der Beschuss gefasst wurde, eine Freiwillige Feuerwehr in Tobelbad zu gründen.
Am 08.01.1924 bewilligte der Gemeinderat einstimmig die Errichtung einer Freiwilligen Feuerwehr und Rettungsabteilung mit dem Namen Tobelbad-Haselsdorf.
Im Jahr 1958 wurde auch in Haselsdorf ein eigener Löschzug installiert. Seit dem Jahr 2001 führt HBI Peter Zeiller die Freiwillige Feuerwehr Tobelbad-Haselsdorf an.


Rüsthaus Tobelbad

Am 29. Juni 2008 wurde das neue Rüsthaus Tobelbad in der Badstraße nach ca. einjähriger Bauzeit eröffnet und von Pfarrer Dr. Erich Linhardt gesegnet. Zuvor hatte die Feuerwehr lange Zeit ihren Stützpunkt in einer Garage des Kurzentrums, später (1974 - 2008) in der Dr.-Georg-Neubauer-Straße neben dem Grillkeller Herold.

Gleichzeitig wurde der Vorplatz beim Rüsthaus neu gestaltet. Dabei wurde auch die Ludwigsquelle - eine der beiden Quellen von Tobelbad - aus dem Rehabilitations-zentrum ausgeleitet und in Form eines Springbrunnens (Dr.-Richard-Kaan-Brunnen) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Rüsthaus Haselsdorf

Nachdem im Jahre 1958 auch in Haselsdorf ein Löschzug gegründet worden war, wurden die notwendigen Geräte sowie ein Anhänger mit der Tragkraftspritze im Hof der Familie Schlegl vlg. "Hofveitl" eingestellt.

Erst im Jahre 1969 begann man mit dem Bau eines eigenen Rüsthauses, welches an das bestehende Kühlhaus der Tiefkühlgemeinschaft Haselsdorf angebaut wurde. Im Jahre 1970 fand die Fertigstellung und feierliche Segnung des Hauses statt.

Im Jahre 1996 wurde das Rüsthaus völlig umgebaut und konnte es nach der Einweihung im Rahmen eines zweitägigen Zeltfestes seiner Bestimmung übergeben werden.

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Wappen der Gemeinde Haselsdorf-Tobelbad

 

Wappen der Gemeinde Haselsdorf-Tobelbad


Durch Beschluß der Landesregierung vom 24. März 1980 wurde der Gemeinde die Führung eines Gemeindewappens gestattet.

Die drei Eichenblätter auf goldenem Grund
zurückführend auf den zahlreichen Eichenbestand im Gemeindegebiet, bezeichnen sie die drei Siedlungsgebiete Haselsdorf, Haselsdorfberg und Badegg.

Die Kirche
mit der Kuppel, dem Glockenturm und dem Turm des Pfarrhofes als Zeichen der Ortschaft Tobelbad.

Der blaue Hintergrund
erinnert an das lang bestehende Bad in Tobelbad.

Der Entwurf des Gemeindewappens stammt von Dr. Franz Lambauer.

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Gemeindeamt

 

Neben dem baufällig gewordenen Haus Badegg 22, wo das alte Gemeindeamt untergebracht war, wurde in den Jahren 1986 bis 1991 das neue Gemeindeamt erbaut.

Siehe auch Gemeindeamt

                           

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Sammelzentrum

 

 

Nachdem jahrelang der Restmüll im "Spathhof" abgegeben wurde und die vorhandenen Räumlichkeiten weder zweckmäßig waren noch den Erfordernissen entsprachen, erwog die Gemeinde den Bau eines neuen Sammelzentrums.
Die Planung und Bauleitung wurde nach der erfolgten Ausschreibung von Dipl.Ing. Deutschmann übernommen. Mit dem Bau wurde im Jahre 2003 begonnen, die Fertigstellung konnte 2004 gefeiert werden.

Siehe auch Sammelzentrum

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Wirtschaftshof

 

Der Wirtschaftshof der Gemeinde wurde zusammen mit dem Pfarrkindergarten gebaut und im Untergeschoss des Gebäudes in der Badstraße angesiedelt.

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Volksschule

 

Bis 1967 befand sich die Volksschule im "Urstock" neben der Kirche. Bereits im Jahre 1959 beschloss der Gemeinderat den Bau einer neuen Volksschule, aber erst mit Ende der Weihnachtsferien 1966 / 1967 konnte das neue Schulhaus bezogen werden.

 

  

 

Das Fresko neben dem Schuleingang wurde von Frau Gertrude Schneider, der Gattin des ehemaligen Tierarztes in Tobelbad, Herr Dr. Herbert Schneider, gestaltet.

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Kindergarten

 

Ursprünglich war der Pfarrkindergarten im Pfarrhaus untergebracht. Nach langen Überlegungen wurde in der Badstraße der neue Kindergarten erbaut.

Im Untergeschoss des Gebäudes wurde der Wirtschaftshof der Gemeinde angesiedelt.

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